Die Igel machen Zirkus

Zwei Wochen lang schnupperte die Igelklasse täglich ein bis zwei Stunden Zirkusluft:

Nachdem zuerst besprochen wurde, was man alles im Zirkus erleben kann, konnten die Schüler*innen in der ersten Woche Reifen, Bälle, Tücher, Diabolos, Teller und Pois ausprobieren.

Auch an den Clown-Nummern hatten alle viel Spaß. Dabei half Jona, der sein zweiwöchiges Sozialpraktikum bei den Igeln absolvierte, allen Artisten und gab ihnen gute Tipps.

In der letzten Woche wurde es dann noch spannend: Drei Löwen und ihr Dompteur gesellten sich zur Zirkustruppe und vervollständigten das Programm.

Jeder übte fleißig und am Freitag hieß es dann „Vorhang auf“! Die Eltern und die Falken-Klasse waren zur Aufführung  eingeladen und erlebten ein abwechslungsreiches Programm:

Nachdem die Igel-Klasse eine mitreißende Becher – Percussion zum Auftakt gespielt hatte, zeigten die Artisten , Clowns und die Löwen ihr Können.

Ganz herzlichen Dank an unseren Direktor Jona, den alle sehr vermissen werden, da sein Praktikum am Freitag endete.

Gekonnt wird mit den Tüchern jongliert

Fit für den Straßenverkehr

Die Radfahrausbildung ist geschafft. Wie auch in anderen Schulen üblich führte die Sambuga-Schule mit der Klasse 3-4 in Zusammenarbeit mit der Jugendverkehrsschule der Polizei Wiesloch die Radfahrausbildung durch. Über zwei Monate waren das Radfahren, das sichere Verhalten im Straßenverkehr sowie die Verkehrszeichen und Vorfahrtsregeln fester Bestandteil im Unterricht bei Frau Guhlmann und Frau Glasbrenner. Fächerübergreifend fand das Thema Fahrrad auch in Deutsch, Kunst und Musik seinen Platz. „Das grüne Fahrrad“ von Ursula Wölfel oder Zeilen aus Liedtexten wie „…nur Genießer fahren Fahrrad…“ von den Prinzen, regten zum Nachdenken über das Radfahren an. Eigene Fantasiegeschichten über Erlebnisse eines Fahrrads wurden bei Herrn Dahlem verfasst und durch die App ChatterPix lebendig gemacht. Zeitweise verwandelte sich die Terrasse oder sogar das Klassenzimmer in einen Miniatur-Verkehrsübungsplatz. Innerhalb von drei Praxiseinheiten lernten die Schülerinnen und Schüler auf den Fahrrädern der Jugendverkehrsschule Wiesloch mit hoher Konzentration das richtige Anfahren, Vorbeifahren an Hindernissen, das Abbiegen sowie die Vorfahrtsregeln. „Helm auf, an die Fahrräder, umschauen und los!“ Am Montag, direkt nach den Osterferien fand die fahrpraktische Prüfung auf dem Übungsplatz statt. Unter den Augen der Polizeibeamten Herr Zeitz und Herr Hassfeld absolvierten alle Schülerinnen und Schüler erfolgreich diesen Teil der Fahrradprüfung. Ebenso erfolgreich hatten sie schon vor den Ferien den theoretischen Teil in der Schule abgelegt. Voller Stolz halten die Schülerinnen und Schüler nun ihren Radfahrpass in den Händen. Bevor es nun heißt „Auf die Räder, fertig, los!“, bittet die Polizei und die Schule alle Eltern, das Radfahren weiterhin in der Freizeit mit den Kindern zu üben, das Fahrrad regelmäßig auf Mängel zu kontrollieren und selbst Vorbild im Straßenverkehr zu sein. Die Klasse 3-4 bedankt sich bei Herrn Zeitz und Herrn Hassfeld der Verkehrsschule Wiesloch für das Engagement und die kleinen Geschenke. (CG)

Schulausflug der Sambugaschule

Am Dienstag vor den Osterferien starteten alle Sambugaschüler – zum ersten Mal nach langer Zeit wieder- auf einen Tagesausflug: Zuerst ging es mit dem Bus zum Figurentheater-Fex nach Helmstadt-Bargen. Dort warteten schon Nulli und Priesemut mit ihrem Freund Rolli-Tom auf die Schüler. Alle sahen gespannt bis zur letzten Minute zu, was die drei Freunde alles miteinander erlebten. Auch wenn Rolli-Tom nicht laufen kann und im Rollstuhl sitzt, gibt es doch vieles, woran sie gemeinsam Spaß haben können- und manches sogar auch besser! Durch den „Herrn Geschichtenanschieber“ wurden die Kinder immer wieder in die Geschichte mit einbezogen. Zum Schluss verließen alle begeistert das Theater.

Anschließend konnten sich alle auf dem alla hopp!- Spielplatz in Schwarzach austoben. Jedes Spielgerät wurde ausgiebig erprobt – aber die Rutsche und das Hamsterrad waren der Renner -nicht nur bei den Kindern.

Um 15:30 Uhr kamen dann alle glücklich und erschöpft wieder an der Sambugaschule an. Alle waren sich einig: Das war ein toller Ausflug.

Ein herzliches Dankeschön geht an den Förderverein, der die Kosten der Busfahrt übernommen hat.

Hurra, der Frühling ist da!

Bei der täglichen Bewegungspause auf der Terrasse entdeckten die Schüler*innen der Igelklasse die ersten Frühlingsboten. Schnell war klar, dass nun der Frühjahrsputz folgen sollte: Eifrig wurde die Terrasse gekehrt, die Beete vom Laub befreit und verschönert.

Passend zum Unterrichtsthema „Frühling“ wurden die Frühblüher genauer betrachtet und dann  eingepflanzt. Anschließend stellten die Schüler*innen das Frühlingsgedicht „Die Tulpe“ auf der im neuen Glanz erstrahlten Terrasse mit Bewegung dar.

Alle freuen sich nun darauf, auch auf der Terrasse zu lernen und zu spielen – und vielleicht findet der Osterhase hier auch schöne Verstecke…

Hier kommen die neuen Pflanzen hin

Blaulicht AG

Im Rahmen der „Blaulicht-AG“ bekamen wir am Mittwoch, 16.März Besuch vom Deutschen Roten Kreuz Walldorf. Die Rettungssanitäter Thorsten Bruckmeier und Sabrina Schuppe nahmen sich für unsere Igelklasse viel Zeit, um den Kindern alles genau zu erklären und zu zeigen. Das größte Highlight des Besuches war für die Kinder das laute Martinshorn und die Blaulicht Show zum Abschluss.

Der Nachmittag war ein voller Erfolg und es hat uns großen Spaß gemacht.

Vielen Dank nochmal an die DRK Bereitschaft Walldorf und Thorsten Bruckmeier und Sabrina Schuppe für den interessanten Nachmittag.

Alle hatten viel Spaß! DANKE!

Schulhündin Malou in der Sambuga-Schule

Seit Dezember 2021 besucht Frau Dr. Andrea Gramlich mit ihrer Schulhündin Malou regelmäßig die Igelklasse der Sambuga-Schule. Jeden Freitag warten die Schüler*innen gespannt auf den Besuch. Aufmerksam und konzentriert folgen sie den Inhalten und den Anweisungen von Frau Dr. Gramlich. Sie vermittelt den Kindern viel Wissen über den Hund. Die Kinder kennen die Sinne, die Körperteile und die Körpersprache des Hundes. Sie wissen auch, welche Bedingungen für eine artgerechte Hundehaltung erfüllt werden müssen. Ebenso lernen sie wichtige Regeln im Umgang mit dem Hund und wissen beispielsweise wie sie sich verhalten müssen, wenn ein fremder Hund auf sie zurennt. Beim Einstudieren zahlreicher Übungen haben die Kinder viel Spaß. Sie führen Malou bestimmte Wege entlang, um Hindernisse herum und geben ihr zur Belohnung ein Leckerli. Nebenbei findet eine umfassende Förderung der Fein- und Grobmotorik und der Koordination sowie die Stärkung ihrer Körper- und Selbstwahrnehmung statt. Durch die Anwesenheit des Tieres entsteht eine ruhige und angenehme Arbeitsatmosphäre. Außerdem genießen die Kinder die Nähe zu Malou, streicheln ihr weiches Fell, und einige Kinder kuscheln sich sogar an sie.

FSJ in der Sambuga-Schule             

FSJ macht Spaß – miteinander spielen macht Spaß 🙂

Ich heiße Lucia und bin seit September 2020 im FSJ. Meine Einsatzstelle ist das SBBZ Sambuga-Schule in Walldorf, in der Kinder von Klasse 1 bis 4 individuell gefördert werden.

Ich hatte ursprünglich nur 12 Monate als FSJ-lerin geplant und wollte dann auf die Universität.  Im Laufe des Jahres habe ich mich dafür entschieden, mein FSJ zu verlängern, da es mir sehr viel Spaß bereitet und durch die Corona-Pandemie ein Online-Studium für mich nicht in Frage kam.

Meine Hauptaufgabe ist es, Schüler durch den Ganztag zu begleiten und als Unterstützung im Schulalltag zu helfen.

Tagtäglich lerne ich für mein zukünftiges Arbeitsleben dazu und darf meine Schüler, die mir in der ganzen Zeit sehr an mein Herz gewachsen sind, durch ihr Schulleben begleiten. Egal ob ich als zusätzliche Betreuung im Unterricht dabei bin, ob ich beim Mittagessen mich mit den Schülern austausche oder in der Spielezeit mit ihnen etwas zusammen spielen, fühle ich mich stets wohl und gut aufgehoben.

Es macht sehr viel Spaß eine Pause vom akademischen Leben zu haben und gleichzeitig trotzdem dazuzulernen. Im FSJ lernt man das Arbeitsleben kennen und entfaltet sich persönlich. Man lernt viel über sich selbst und über seine Mitmenschen. Zurückblickend kann ich auf schöne anderthalb Jahre zurückblicken und verlasse schweren Herzens meine Einsatzstelle am 1.März.

Bist du neugierig geworden? Hast du Lust nach der Schule Erfahrungen im Arbeitsleben zu sammeln und dabei eine tolle Schule zu unterstützen?

Wenn du Interesse hast, kannst du dich unter der Tel.: 06227/353800 oder über unser Kontaktformular bei uns melden.

FSJ – Wir suchen dich!

FSJ an der Sambuga-Schule?!

Zum 1.3. wird unsere FSJ-Stelle frei.

Du bist freundlich und hilfsbereit? Du möchtest in diesem Jahr etwas Sinnvolles machen? Du hast Spaß an der Arbeit mit Kindern?

Falls du Lust hast in einem multiprofessionellen Team zu arbeiten und 18 Jahre bist oder älter, dann melde dich bei uns!

Wir sind ein SBBZ (Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum) mit dem Förderschwerpunkt Lernen. Bei uns lernen die Kinder in zwei Klassen (jahrgangsübergreifend) mit je 13 Schülern*innen. Wir arbeiten sehr individuell und schauen, was die Kinder gerade brauchen, um gut lernen zu können. Wenn du unser Team dabei unterstützen möchtest, erhältst du nähere Infos unter: 06227/353800.

Hähertische bauen 2. Teil – Einsatz für einen klimaresistenteren Walldorfer Wald

Damit der Wald in Walldorf bleibt, helfen wir den klimageschädigten Nadelwald durch die nachhaltige Baumart Eiche mit Hilfe des Eichelhähers zu ersetzen. Dafür bauen wir Hähertische und befüllen sie mit selbst gesammelten Eicheln. Der Wald soll fit für den Klimawandel werden. Wir haben im Herbst zunächst Eicheln gesammelt. Herr Glasbrenner hat uns im Waldklassenzimmer viel über den Eichelhäher erklärt und eine Waldführung gemacht. Frau Ehnert, die Waldpädagogin hat uns als Eichelhäher losgeschickt: Wir haben Walnüsse im Wald versteckt und versucht sie dann wiederzufinden. Dann haben wir im Waldklassenzimmer selbst Holzkisten gebaut. Herr Glasbrenner, Frau Ehnert und die Forstwirte Herr Hess, Herr Greulich und Herr Ritt haben uns dabei angeleitet. Die Kisten brauchen wir für die Hähertische. Das Sägen, Schmirgeln und Hämmern hat uns viel Spaß gemacht. Nun haben wir die Kisten als „Hähertische“ im „Reilinger Eck“ aufgestellt. Das Waldgebiet kennen wir schon recht gut, denn dort haben wir bereits einige Naturschutzarbeiten durchgeführt. Streunutzung, Wertästung und Arbeiten auf der Waldweide. Genau neben der Streunutzungsfläche und gegenüber der Waldweide sieht der Wald schon recht mitgenommen aus. Dort sollen Eichen wachsen. Für die Hähertische haben wir 50 cm tiefe Löcher gebuddelt um Akazienpfähle aus dem heimischen Wald aufzustellen. Darauf haben wir die Kisten befestigt. Hinein kamen unsere Eicheln. Dort im Reilinger Eck gibt es nämlich keine alten Eichen. So ist unser Plan, mit Hilfe des Eichelhähers einen Beitrag dazu zu leisten, dass dort auf natürliche Weise viele neue klimaresistentere Eichen wachsen. Wir hoffen, dass sich die Arbeit gelohnt hat. Was den Arbeitseinsatz zusätzlich unvergesslich gemacht hat ist die Fahrt auf dem Anhänger des Traktors von Herrn Kempf und das wunderbare Lagerfeuer auf der Waldweide. Vielen Dank!! (CG)

Hähertische bauen – Einsatz für einen klimaresistenteren Walldorfer Wald

Wir sind eine lebendige Schule! Das zeigen die Schülerinnen und Schüler der Sambuga-Schule gemeinsam mit ihren Lehrerinnen im Rahmen der Teilnahme am Europäischen Wettbewerb 2022. Unter dem Motto „Nächster Halt: Nachhaltigkeit“ können die Klassen verschiedenste Beiträge einreichen zu den Themen Ressourcenschonung und Eigenverantwortung als Mitglied der europäischen Gesellschaft. Für die Klassen 1 bis 4 stand unter anderem das Modul „Lebendige Schule“ zur Auswahl. Es fiel leicht sich dafür zu entscheiden, denn dieses Jahr arbeiten die Kinder unter Anleitung von Revierförster Gunter Glasbrenner daran, durch den Bau und das Aufstellen von Hähertischen einen Beitrag dazu zu leisten, dass die klimaresistentere Eiche auf natürliche Weise im Waldgebiet Reilinger Eck gepflanzt wird. Auf den Hähertischen werden den Eichelhähern selbst gesammelte Eicheln und Nüsse angeboten. Der Eichelhäher, der auch „Gehilfe des Försters“ genannt wird, versteckt jedes Jahr 5000 Eicheln als Wintervorrat. Dabei unterscheiden die klugen Rabenvögel, ob eine Eichel keimfähig ist oder nicht. Etwa 2000 der als Wintervorrat versteckten Eicheln wird er in der Regel nicht mehr finden. Wenn davon auch nur 1500 Eicheln keimen ist das ein großer Gewinn für den Wald. Im Dezember haben wir im Waldklassenzimmer gesägt, geschmirgelt und gehämmert und über 10 Holzkisten hergestellt. Das hat viel Spaß gemacht. Jetzt hoffen wir, dass die Hähertische gut angenommen werden und viele neue Eichen keimen werden. In unserem nächsten Artikel werdet ihr sehen, wo unsere Tische aufgestellt wurden. Vielen Dank an dieser Stelle auch für den großartigen Einsatz der Forstwirte, der Waldpädagogin und unseres Försters. Vielleicht gewinnen wir ja auch einen Preis mit unseren Bildern, Filmen und Dokumentationen der Arbeit. (CG)

Hier im Waldklassenzimmer ist was los!
sägen, schmirgeln, nageln