Ein ganz besonderes Erlebnis erwartete die Schüler*innen der Sambuga-Schule am Donnerstag, den 9. Juli: Gemeinsam mit allen Lehrkräften, Lehramtsanwärterinnen und Erziehern verbrachten sie eine aufregende Nacht in der Schule.
Kurz nachdem die Kinder von ihren Eltern gebracht worden waren, wurden im feierlichen Rahmen im Beisein der Eltern die Urkunden der Bundesjugendspiele überreicht und die Kinder gewürdigt.
Anschließend richteten die Kinder ihre Schlafplätze ein. Zuvor hatten sich Mädchen und Jungen gemeinsam abgesprochen, wer in welchem Raum übernachten würde. Für das leibliche Wohl sorgte der Förderverein. Es gab köstliche Pizza und als Dessert hatte Familie Tuscher frische aufgeschnittene Wassermelone. Mitgebracht.
Danach vertrieb man sich die Zeit mit Gesellschaftsspielen wie Skyjo, Skip-Bo oder Avocado. Andere Kinder bauten mit Lego, tobten am Klettergerüst oder fieberten bei einer spannenden Runde Werwolf mit.

Mit Einbruch der Dämmerung machte sich die gesamte Schulgemeinschaft zu einem ausgiebigen Spaziergang in den Wald auf. Niemand hatte Angst, lauschte den Geräuschen der Natur und genoss die besondere Stimmung des Sommerabends.
Zurück in der Schule machte sich jede Klasse bettfertig und ließ den Tag gemütlich ausklingen. Es wurde vorgelesen, manche Kinder vertieften sich noch in ein selbst gewähltes Buch. Trotz der großen Aufregung kehrte nach und nach Ruhe ein, und schließlich schliefen alle ein.

Nach mehr oder weniger Schlaf begann der Freitagmorgen mit Zähneputzen, Anziehen und dem Packen der Schlafsachen. Als krönenden Abschluss hatte der Förderverein im Dachszimmer ein fantastisches Frühstücksbuffet vorbereitet. Frische Brötchen, süße Aufstriche, herzhafter Belag, Obst, Gemüse und Kakao ließen keine Wünsche offen.
Die Schulhausübernachtung war für alle Beteiligten ein rundum gelungenes Erlebnis, das sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ein herzlicher Dank gilt dem Förderverein sowie Familie Tuscher für die großzügige Unterstützung und die liebevolle Verpflegung.
Die schönste Rückmeldung kam jedoch von den Kindern selbst: „Können wir das nächstes Jahr wieder machen?“